Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten des Reizdarmsyndroms (IBS) – verständlich erklärt, mit Hinweisen zu Ernährung, Darm-Hirn-Achse und Alltag.
IBS steht für Irritable Bowel Syndrome – auf Deutsch Reizdarmsyndrom. Es ist eine häufige, gutartige funktionelle Darmerkrankung, die mit wiederkehrenden Bauchschmerzen, Blähungen und verändertem Stuhlgang einhergeht. Je nach vorherrschendem Symptommuster wird zwischen Reizdarm mit Verstopfung (IBS-C), mit Durchfall (IBS-D), gemischtem Typ (IBS-M) und unklassifiziertem Typ (IBS-U) unterschieden. Die Beschwerden variieren von Person zu Person und werden vermutlich von der Darm-Hirn-Achse, der Darmempfindlichkeit, dem Darmmikrobiom sowie Auslösern wie bestimmten Lebensmitteln oder Stress beeinflusst. IBS ist heilbar im Sinne einer guten Behandelbarkeit: Die Symptome lassen sich bei den meisten Betroffenen durch Ernährung, Stressmanagement und gezielte Maßnahmen deutlich lindern.