Verstopfung bedeutet normalerweise, dass der Stuhl länger als gewöhnlich im Dickdarm verweilt. Wenn das passiert, zieht Ihr Körper mehr Wasser aus dem Stuhl, wodurch es schwieriger wird, ihn auszuscheiden. Dabei können auch schwächere oder langsamere Darmmuskelkontraktionen auftreten.
Ballaststoffe und Darmbakterien helfen dabei, das Stuhlvolumen und den Wasserhaushalt zu regulieren. Wenn Ihre Ernährung bei bestimmten Ballaststoffen arm ist oder wenn die Arten von Darmbakterien weniger unterstützend wirken, kann der Stuhl kleiner und trockener sein. Mikroben erzeugen auch hilfreiche Nebenprodukte, die eine regelmäßige Darmbewegung unterstützen.
Weitere Faktoren können das Verdauungssystem beeinträchtigen. Eine geringe Flüssigkeitszufuhr, bestimmte Medikamente und Veränderungen im Alltag (wie Reisen) können die Transitzeit verlangsamen. Langfristig kann dies einen Kreislauf schaffen, in dem Beschwerden zu weniger regelmäßiger Stuhlentleerung führen.