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Krankheitsforschung: Arten, Studien, Berufe und 10 Forschungsfelder 2025

Krankheitsforschung untersucht, wie Krankheiten entstehen, erkannt und behandelt werden können. Dieser Überblick erklärt zentrale Krankheitsarten, den Ablauf klinischer Studien, moderne Methoden und zehn wichtige Forschungsfelder 2025. Außerdem erfahren Sie, welche Berufe in der medizinischen Forschung existieren, wie das Gehalt in der medizinischen Forschung typischerweise eingeordnet wird und was aktuelle Entwicklungen wie das Darmmikrobiom für den Alltag bedeuten. Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Top 10 Diseases Under Research in 2025: What You Need to Know

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Krankheitsforschung ist die systematische Untersuchung von Krankheiten, ihren Ursachen, ihrem Verlauf und den Möglichkeiten zu Diagnose, Behandlung und Vorbeugung. Sie verbindet Medizin, Biologie, Genetik, Epidemiologie und Datenwissenschaft. Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Grundlagen, den Ablauf medizinischer Studien, typische Berufe und zehn Forschungsfelder, die 2025 eine wichtige Rolle spielen.

Die genannten Themen sind keine Rangliste der häufigsten Krankheiten. Welche Erkrankungen besonders intensiv erforscht werden, hängt von ihrer gesundheitlichen Bedeutung, dem wissenschaftlichen Potenzial und verfügbaren Forschungsprogrammen ab.

Was ist Krankheitsforschung? Definition und wichtige Begriffe

Krankheitsforschung untersucht das Krankheitsgeschehen von der Entstehung über Diagnose und Verlauf bis zu Behandlung und Prävention. Eine Erkrankung wird in der Medizin meist anhand veränderter körperlicher oder psychischer Funktionen, Beschwerden, Befunden oder festgelegter diagnostischer Kriterien beschrieben.


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Die Einordnung ist nicht immer einheitlich: Fachleute können Erkrankungen nach Ursache, betroffenem Organsystem, Verlauf oder Übertragungsweg klassifizieren. Deshalb unterscheiden sich die Krankheitsarten in Lehrbüchern teils je nach Blickwinkel.

Welche vier Krankheitsarten gibt es?

Als verständliche Einführung werden häufig vier große Gruppen genannt. Diese Einteilung ist vereinfacht und überschneidet sich teilweise:


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  1. Infektionskrankheiten: verursacht durch Erreger wie Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten, zum Beispiel Influenza, COVID-19 oder Tuberkulose.
  2. Genetisch bedingte Erkrankungen: Veränderungen im Erbgut können das Risiko erhöhen oder eine Erkrankung direkt auslösen, etwa bei Mukoviszidose.
  3. Neurodegenerative Erkrankungen: Nervenzellen oder ihre Funktionen gehen zunehmend verloren, zum Beispiel bei Alzheimer.
  4. Krebs und andere chronische Erkrankungen: dazu zählen verschiedene Krebsarten, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen, bei denen meist mehrere Faktoren zusammenwirken.

Diese vier Gruppen sind keine vollständige medizinische Klassifikation. Allergische, angeborene, psychische oder verletzungsbedingte Erkrankungen können je nach Fragestellung gesondert betrachtet werden.

Was macht man in der medizinischen Forschung?

In der medizinischen Forschung werden Fragen zu Gesundheit und Krankheit mit wissenschaftlichen Methoden untersucht. Ziel sind belastbare Erkenntnisse, die langfristig zu besseren Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten beitragen können. Typische Aufgaben sind:

  • Ursachen untersuchen: genetische, biologische, umweltbezogene und lebensstilbezogene Einflussfaktoren analysieren.
  • Diagnostik verbessern: neue Tests, bildgebende Verfahren und digitale Auswertungen auf Zuverlässigkeit prüfen.
  • Grundlagen erforschen: biologische Vorgänge in Zellkulturen, Gewebeproben und anderen Labormodellen verstehen.
  • Therapien prüfen: Arzneimittel und Verfahren in klinischen Studien nach festen Regeln untersuchen.
  • Verbreitung analysieren: in der Epidemiologie untersuchen, wie häufig Krankheiten auftreten und welche Faktoren damit verbunden sein können.

Medizinische Forschung umfasst Grundlagen- und translationale Forschung. Letztere versucht, Erkenntnisse aus dem Labor in die klinische Anwendung zu übertragen. Nicht jede vielversprechende Idee führt zu einer zugelassenen Therapie.

Wie läuft Krankheitsforschung ab?

Der Ablauf hängt von der Forschungsfrage ab. Bei der Entwicklung einer neuen Therapie folgen meist mehrere aufeinander aufbauende Schritte:

  1. Grundlagenforschung: biologische Mechanismen werden zum Beispiel in Zell- oder Gewebemodellen untersucht.
  2. Präklinische Forschung: ein möglicher Wirkstoff wird vor Studien am Menschen auf Eigenschaften und Sicherheitsfragen geprüft, teils in Labor- und Tiermodellen.
  3. Klinische Studien: Studien am Menschen laufen unter ethischer und rechtlicher Aufsicht. Je nach Phase stehen Verträglichkeit, Dosierung, Wirksamkeit oder der Vergleich mit bisherigen Verfahren im Mittelpunkt.
  4. Zulassung und Nachbeobachtung: nach einer möglichen Zulassung werden Sicherheit und Anwendung weiter überwacht, häufig als Phase IV bezeichnet.

Studienergebnisse müssen kritisch bewertet werden. Einzelne Laborergebnisse oder kleine Studien reichen normalerweise nicht aus, um eine Behandlung allgemein zu empfehlen.

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Was sind die neuesten Erkenntnisse in der Medizin?

Eine einzelne, abschließende Antwort gibt es nicht, denn neue Ergebnisse entstehen laufend und müssen zunächst geprüft werden. Zu den derzeit intensiv bearbeiteten Ansätzen gehören:

  • Künstliche Intelligenz und große Datenmengen: Algorithmen können bei der Auswertung komplexer Daten helfen, etwa in der Bildanalyse. Sie ersetzen jedoch nicht die fachliche Prüfung, die Qualitätssicherung oder die ärztliche Verantwortung.
  • Genomik und Gentechnologien: Verfahren wie CRISPR werden untersucht, um genetische Veränderungen besser zu verstehen oder gezielt zu bearbeiten. Ob solche Anwendungen sicher und wirksam sind, muss für jede Erkrankung separat geprüft werden.
  • Personalisierte Medizin: genetische Merkmale, Krankheitsverlauf und weitere individuelle Faktoren sollen Entscheidungen künftig besser berücksichtigen helfen.
  • Darmmikrobiom: die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Verdauungstrakt wird intensiv erforscht. Beobachtete Zusammenhänge mit Stoffwechsel oder Immunreaktionen sind bisher überwiegend Assoziationen und beweisen keine Ursache oder Wirksamkeit einer Therapie.

Zehn wichtige Forschungsfelder 2025

Die folgende Auswahl beschreibt Erkrankungen und Themen, die in vielen Forschungsprogrammen eine Rolle spielen. Sie ist keine vollständige oder verbindliche Rangliste.

  1. Alzheimer-Krankheit: frühe biologische Veränderungen, Risikofaktoren und Ansätze, die den Verlauf möglicherweise beeinflussen können.
  2. Krebs: Immuntherapien, zielgerichtete Verfahren, Früherkennung und bessere Anpassung der Therapie an einzelne Tumorarten.
  3. Diabetes: Stoffwechselmechanismen, kontinuierliche Glukosemessung, Vermeidung von Folgeproblemen und individuelle Versorgungsansätze.
  4. Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Risikofaktoren, Bildgebung, Prävention und Therapien für unterschiedliche Herz- und Gefäßerkrankungen.
  5. Autoimmunerkrankungen: warum das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift und wie Immunreaktionen gezielter beeinflusst werden könnten.
  6. Infektionskrankheiten: Antibiotikaresistenzen, neue Impfstoffe, antivirale Medikamente und die Überwachung von Erregern.
  7. Psychische Erkrankungen: das Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren bei Depressionen, Angststörungen und anderen Erkrankungen. Einzelne biologische Messwerte erlauben keine einfache Diagnose.
  8. Seltene genetische Erkrankungen: genetische Diagnostik und Gentherapie für bestimmte Erkrankungen, deren Nutzen und Risiken sorgfältig geprüft werden müssen.
  9. Chronische Atemwegserkrankungen: bei Asthma und COPD werden Umweltfaktoren, Entzündungsprozesse, individuelle Risiken und neue Versorgungsmodelle untersucht.
  10. Darmerkrankungen und Darmmikrobiom: Zusammenhänge zwischen Ernährung, Darmbarriere, Mikroorganismen und Erkrankungen wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Viele dieser Beziehungen sind noch Gegenstand der Forschung und lassen keine individuelle Diagnose aus einem Mikrobiom-Test zu.

Welche Berufe gibt es in der medizinischen Forschung?

Forschungsprojekte sind meist interdisziplinär, und entsprechend vielfältig sind die Berufe in der medizinischen Forschung:

  • Ärztinnen und Ärzte, die klinische Fragestellungen bearbeiten oder Studien begleiten
  • Molekularbiologinnen und Molekularbiologen, die Zell- und Gewebeprozesse untersuchen
  • Genetikerinnen und Genetiker, die Erbgut und genetische Risiken analysieren
  • Epidemiologinnen und Epidemiologen, die Krankheitsmuster in Bevölkerungsgruppen untersuchen
  • Biostatistikerinnen und Biostatistiker, die Studiendaten auswerten
  • Medizininformatikerinnen, Medizininformatiker und Data Scientists, die Gesundheitsdaten analysieren
  • Studienkoordinatorinnen und Studienkoordinatoren sowie Fachkräfte für Ethik, Qualität und Regulierung

Je nach Arbeitsplatz sind zusätzlich Kenntnisse in Laborarbeit, Statistik, Projektmanagement, Datenschutz oder Kommunikation hilfreich oder erforderlich.


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Wie viel verdient man in der medizinischen Forschung?

Das Gehalt in der medizinischen Forschung lässt sich nicht pauschal angeben. Es hängt von der konkreten Rolle, der Qualifikation, der Berufserfahrung, der Region und dem Arbeitgeber ab. In der universitären und außeruniversitären Forschung in Deutschland richtet sich die Bezahlung meist nach Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes, mit einer typischen Einordnung nach Entgeltgruppen. In der Pharmaindustrie und in Biotech-Unternehmen fallen die Vergütungen oft unterschiedlich aus, ebenso bei Leitungspositionen oder bei promoviertem beziehungsweise ärztlichem Personal. Für verlässliche, aktuelle Zahlen lohnt ein Blick in geltende Tarifwerke, Vergütungsübersichten oder konkrete Stellenanzeigen.

Welche fünf Krankheiten sind am häufigsten?

Eine weltweit einheitliche Liste der fünf häufigsten Krankheiten gibt es nicht. Die Antwort hängt davon ab, ob Todesfälle, Neudiagnosen, chronische Beschwerden oder eine bestimmte Region betrachtet werden. Häufig im Fokus stehen unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparats. Für konkrete Zahlen sind aktuelle Angaben von Gesundheitsbehörden oder Fachgesellschaften entscheidend.

Was bedeutet die Forschung für den Gesundheitsalltag?

Forschungsergebnisse können helfen, medizinische Informationen besser einzuordnen. Sie sind jedoch nicht automatisch persönliche Handlungsempfehlungen. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und ein guter Umgang mit Stress können allgemein zur Gesundheitsförderung beitragen, ersetzen aber keine individuelle Beratung.

Mikrobiom-Tests können bestimmte Merkmale einer Probe beschreiben. Ihre Aussagekraft für die Diagnose, Vorhersage oder Behandlung einer einzelnen Erkrankung ist je nach Test und Fragestellung begrenzt. Bei anhaltenden, starken oder zunehmenden Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Medikamente sollten nicht ohne medizinische Rücksprache verändert oder abgesetzt werden.

Häufig gestellte Fragen

Was macht man in der medizinischen Forschung?

Forschende untersuchen Krankheitsursachen, entwickeln Diagnoseverfahren, prüfen Therapien in Studien und analysieren die Verbreitung von Erkrankungen. Verschiedene Fachrichtungen arbeiten dabei zusammen.

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Welche Berufe gibt es in der medizinischen Forschung?

Dazu gehören unter anderem Ärztinnen und Ärzte, Molekularbiologinnen und Molekularbiologen, Genetikerinnen und Genetiker, Epidemiologinnen und Epidemiologen, Biostatistikerinnen und Biostatistiker sowie Fachkräfte für Medizininformatik und Studienkoordination.

Wie viel verdient man in der medizinischen Forschung?

Das Einkommen variiert stark je nach Rolle, Qualifikation, Erfahrung und Arbeitgeber. In der öffentlichen Forschung richtet es sich in Deutschland meist nach Tarifverträgen, in der Industrie nach internen Strukturen. Aktuelle Zahlen finden Sie in Tarifwerken und Vergütungsübersichten.

Was sind die neuesten Erkenntnisse in der Medizin?

Zu den aktiv beforschten Bereichen zählen unter anderem KI-gestützte Datenanalyse, Genomik und Gentechnologien, personalisierte Medizin sowie das Darmmikrobiom. Viele Ansätze befinden sich noch in der Erprobung und müssen weiter geprüft werden.

Fazit

Krankheitsforschung verbindet Grundlagenwissen, klinische Studien und Bevölkerungsforschung. 2025 stehen unter anderem Alzheimer, Krebs, Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen, seltene Erkrankungen sowie das Darmmikrobiom im Mittelpunkt verschiedener Forschungsansätze. Neue Technologien eröffnen Möglichkeiten, sind aber kein Ersatz für sorgfältige Prüfung und individuelle medizinische Beratung.

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