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Probiotische Getränke: Die besten Drinks für die Darmgesundheit

Probiotische Getränke wie Milchkefir, Kombucha, Buttermilch und Sauerkrautsaft liefern lebende Kulturen, die die Darmflora unterstützen können. Dieser Artikel stellt die besten probiotischen Getränke vor, vergleicht Kulturen, Zuckergehalt und Eignung und erklärt Schritt für Schritt, wie Sie Kefir oder Kombucha selbst ansetzen. Außerdem erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten und wie ein Darmmikrobiomtest hilft, das passende Getränk für Ihre individuellen Bedürfnisse zu wählen.
What drink is best for gut health

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Probiotische Getränke wie Milchkefir, Kombucha, Buttermilch und Sauerkrautsaft enthalten lebende Kulturen, die Ihre Darmflora unterstützen und zu einer ausgewogenen Darmgesundheit beitragen können. In diesem Leitfaden stellen wir die besten probiotischen Getränke im Überblick vor, vergleichen ihre Kulturen, Zuckerwerte und Eignung, zeigen Schritt für Schritt, wie Sie Kefir oder Kombucha selbst ansetzen, und erklären, wie ein Darmmikrobiomtest bei der persönlichen Auswahl helfen kann.

Die besten Probiotika-Getränke im Überblick

Folgende acht Getränke gehören zu den probiotischen Getränken mit lebenden Mikroorganismen – kompakt verglichen nach Kulturvielfalt, Zucker und Eignung zum Selbermachen:


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  1. Milchkefir – sehr viele Bakterien- und Hefekulturen, wenig Zucker, einfach selbst ansetzen
  2. Wasserkefir – milchfrei, moderate Kulturvielfalt, einfach selbst ansetzen
  3. Kombucha – Bakterien und Hefen, teils zucker- und säurereich, Selbstansatz mit etwas Übung
  4. Buttermilch – Milchsäurebakterien, zuckerarm, überall im Handel erhältlich
  5. Sauerkrautsaft – Milchsäurebakterien, salzig, nur unpasteurisiert mit lebenden Kulturen
  6. Probiotische Joghurtdrinks – definierte Stämme, oft zuckerreich, praktisch für unterwegs
  7. Lassi – lebende Joghurtkulturen, ungesüßt wählen, schnell selbst gemixt
  8. Rote-Bete-Kvass – Milchsäurebakterien, salzig-erdig, gut selbst ansetzbar

Milchkefir und Wasserkefir: kulturreich und vielseitig

Milchkefir entsteht, wenn Milch mit Kefirknollen fermentiert wird. Typische Kulturen sind Lactobacillen und Bifidobakterien sowie verschiedene Hefen, weshalb Kefir zu den probiotikareichsten Getränken zählt. Da die Kulturen einen Teil des Milchzuckers abbauen, ist ungesüßter Kefir vergleichsweise zuckerarm. Wasserkefir fermentiert auf Zuckerwasserbasis, oft mit Zitrone oder Trockenfrüchten, und ist die milchfreie Alternative, meist mit etwas weniger Kulturvielfalt. Viele beginnen mit kleinen Mengen von etwa 100 ml täglich und steigern langsam, um die Verträglichkeit zu beobachten.

Kombucha: fermentierter Tee mit Säure und Sprudel

Kombucha wird aus gesüßtem Tee mit einer symbiotischen Kultur aus Bakterien und Hefen (SCOBY) fermentiert. Er liefert lebende Mikroorganismen und organische Säuren; fertig gekaufter Kombucha kann je nach Marke aber deutlich Zucker enthalten. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich. Aufgrund der Säure empfiehlt sich bei empfindlichem Magen ein langsamer Start mit kleinen Portionen.


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Buttermilch und Sauerkrautsaft: einfache Klassiker

Traditionelle Buttermilch wird mit Milchsäurebakterien kultiviert, ist zuckerarm und praktisch überall erhältlich – ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der fermentierten Getränke. Unpasteurisierter Sauerkrautsaft enthält ebenfalls lebende Milchsäurebakterien, ist aber salzig und wird meist in kleinen Mengen getrunken, etwa ein kleines Glas oder einige Esslöffel. Wichtig: Pasteurisierte Varianten enthalten keine lebenden Kulturen mehr.

Joghurtdrinks, Lassi und Rote-Bete-Kvass

Trinkjoghurts wie Actimel oder Yakult enthalten definierte Kulturen wie Lactobacillus casei und sind praktisch für unterwegs – viele Varianten enthalten jedoch viel Zucker, weshalb sich ungesüßte Alternativen lohnen. Ein traditioneller, ungesüßter Lassi liefert lebende Joghurtkulturen, süße Varianten hingegen ebenfalls viel Zucker. Rote-Bete-Kvass rundet die Auswahl als milchfreies, fermentiertes Gemüsegetränk ab.

Neben diesen fermentierten Klassikern können auch präbiotische Smoothies mit Banane, Hafer oder Leinsamen die Darmflora unterstützen, da ihre Ballaststoffe nützliche Bakterien ernähren. Verdauungsfreundliche Tonika wie Ingwershots oder Fencheltee enthalten zwar keine lebenden Kulturen, ergänzen aber den Alltag bei Blähungen und Völlegefühl.

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Worauf Sie beim Kauf achten sollten

  • Lebende Kulturen: Unpasteurisierte Produkte sind entscheidend, denn Hitze zerstört die Mikroorganismen.
  • Zuckergehalt: Ein hoher Zuckeranteil kann eher ungünstig sein; bevorzugen Sie zuckerarme Varianten.
  • Kulturvielfalt: Rotieren Sie zwischen verschiedenen Getränken, um die Vielfalt Ihrer Darmflora zu fördern.
  • Menge: Beginnen Sie mit kleinen Portionen und beobachten Sie, wie Ihr Darm reagiert, etwa auf Blähungen oder Völlegefühl.
  • Lagerung: Viele fermentierte Getränke müssen gekühlt werden, damit die Kulturen aktiv bleiben.

Kefir oder Kombucha selbst ansetzen: Anleitung für Einsteiger

Selbst angesetzte fermentierte Getränke sind günstiger, und Sie bestimmen den Zuckergehalt selbst. So gelingt der Einstieg:

  1. Kefir ansetzen: Kefirknollen in ein sauberes Glas geben, mit Milch bzw. zuckerigem Wasser bedecken und 24 bis 48 Stunden bei Raumtemperatur fermentieren lassen. Anschließend abseihen, die Knollen weiterverwenden und das fertige Getränk kühl lagern.
  2. Kombucha ansetzen: Abgekühlten, gesüßten Tee mit einem SCOBY und etwas fertigem Kombucha in ein großes Glas füllen, mit einem Tuch abdecken und 7 bis 14 Tage fermentieren. Je länger die Fermentation, desto säuerlicher das Ergebnis.
  3. Hygiene beachten: Verwenden Sie sauberes Equipment, lagern Sie die Getränke gekühlt und entsorgen Sie Ansätze bei Schimmel, auffälligem Geruch oder Verfärbungen.

Wie ein Mikrobiomtest bei der Getränkeauswahl helfen kann

Nicht jedes probiotische Getränk passt zu jedem Darm. Ein Darmflora-Testkit von InnerBuddies analysiert eine kleine Stuhlprobe und zeigt, wie vielfältig Ihr Mikrobiom ist, welche nützlichen Bakterien wie Bifidobakterien oder Lactobacillen vertreten sind und ob bestimmte Bakterien wie Eubakterium oder eine Hefezunahme auffällig sind. Auf dieser Grundlage lässt sich die Getränkeauswahl gezielter anpassen.

Einige Beispiele, wie Ergebnisse eines Darmmikrobiomtests die Wahl beeinflussen können:

  • Wenige probiotische Bakterien: Fermentierte Getränke mit vielen Kulturen wie Milchkefir können sinnvoll sein.
  • Empfindlichkeit gegenüber Zucker oder Hefe: Zuckerarme Optionen wie Wasserkefir statt süßem Kombucha bevorzugen.
  • Empfindlicher, reizbarer Darm: Säurereiche Getränke vorsichtig und in kleinen Mengen testen.
  • Blähungen und Völlegefühl: Ingwer- oder Fencheltee als ergänzende Begleitung nutzen.

Da sich das Mikrobiom mit Ernährung, Stress, Medikamenten und Lebensstil verändert, kann ein wiederholter Test helfen, die Auswahl über die Zeit anzupassen. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise für eine personalisierte Ernährung, ersetzen jedoch keine ärztliche Diagnose.


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Häufige Fragen zu probiotischen Getränken

Welches Getränk ist reich an Probiotika?

Milchkefir zählt zu den probiotikareichsten Getränken, da es zahlreiche Bakterien- und Hefekulturen enthalten kann. Auch Wasserkefir, Kombucha, Buttermilch und unpasteurisierter Sauerkrautsaft liefern lebende Kulturen. Entscheidend sind unpasteurisierte Produkte mit möglichst wenig Zucker.

Welche Getränke sind gut für die Darmflora?

Fermentierte Getränke mit lebenden Kulturen wie Kefir, Kombucha und Sauerkrautsaft können die Darmflora unterstützen. Auch präbiotisch wirkende Smoothies mit Banane, Hafer oder Leinsamen ernähren nützliche Bakterien. Die beste Wahl hängt von Ihrer individuellen Verträglichkeit ab.

Sind Probiotika gut bei Morbus Crohn?

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn ist die Studienlage zu Probiotika uneinheitlich, und fermentierte Getränke können im Schub Beschwerden verstärken. Besprechen Sie probiotische Getränke daher immer zuerst mit Ihrer Gastroenterologin oder Ihrem Gastroenterologen, bevor Sie sie regelmäßig einführen.

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Welches Probiotikum bei Blasenentzündung?

Für wiederkehrende Harnwegsinfekte werden manchmal Milchsäurebakterien wie Lactobacillus-Stämme untersucht, die Evidenz ist jedoch begrenzt. Solche Produkte können eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen. Bei Anzeichen einer Blasenentzündung wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Welche Probiotika helfen bei Neurodermitis?

Einige Studien untersuchen den Zusammenhang zwischen bestimmten Milchsäurebakterien und dem Hautbild bei Neurodermitis, die Ergebnisse sind bislang nicht eindeutig. Probiotische Getränke sind kein Ersatz für eine dermatologische Behandlung. Sprechen Sie den Einsatz am besten mit Ihrer Hautärztin oder Ihrem Hautarzt ab.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden, schweren oder sich verschlechternden Beschwerden wenden Sie sich an eine qualifizierte Fachperson.

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