Topinambur auswählen und zubereiten
Topinambur ist meist im Herbst und Winter erhältlich. Die Knollen sind unregelmäßig geformt und können an Ingwer erinnern. Wählen Sie feste Exemplare ohne Schimmel oder weiche, beschädigte Stellen. Vor dem Essen gründlich waschen und abbürsten; die Schale ist essbar, Schälen aber möglich. Kühl und trocken gelagert sollten die Knollen möglichst bald verbraucht werden.
Topinambur lässt sich kochen, rösten, pürieren oder roh fein gehobelt servieren. Garen macht die Knolle weich, beseitigt das Inulin aber nicht vollständig. Bei einer ersten Kostprobe kann eine kleine gegarte Portion helfen, die eigene Verträglichkeit einzuschätzen. Verwenden Sie selbst gesammelte Pflanzen nur, wenn Sie sie sicher bestimmen können.
Einfacher Topinambur-Auflauf
Für 2 bis 3 Portionen benötigen Sie etwa 500 g Topinambur, 150 ml Milch oder eine ungesüßte pflanzliche Alternative, 100 g geriebenen Käse, 1 Esslöffel Öl sowie Salz, Pfeffer und nach Geschmack etwas Muskat.
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Topinambur gründlich waschen, nach Wunsch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
- Die Scheiben in eine leicht geölte Auflaufform geben. Milch mit Salz, Pfeffer und Muskat verrühren und darüber gießen.
- Mit Käse bestreuen und etwa 30 bis 40 Minuten backen, bis die Knollen weich und die Oberfläche goldbraun ist. Die Garzeit kann je nach Dicke der Scheiben variieren.
Wenn Sie Topinambur noch nicht gut kennen, nehmen Sie zunächst eine kleine Portion des Auflaufs.