Lebensmittel, die Sie eher begrenzen sollten
Entscheidend ist meist das Ernährungsmuster über längere Zeit, nicht ein einzelnes Lebensmittel. Die folgenden Beispiele sind keine pauschalen Verbote; reduzieren Sie vor allem Produkte, die Sie häufig essen oder die bei Ihnen Beschwerden auslösen.
Stark verarbeitete Produkte und zugesetzter Zucker
Süßigkeiten, Softdrinks, stark gezuckerte Frühstücksprodukte, salzige Snacks und manche Fertiggerichte enthalten oft viel Zucker, Salz oder Fett und wenig Ballaststoffe. Wenn sie regelmäßig ballaststoffreiche Lebensmittel verdrängen, bleibt weniger Platz für Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst.
Als Alternativen eignen sich beispielsweise Haferflocken, Vollkornbrot, Naturjoghurt ohne viel Zucker, Nüsse oder frisches Obst – sofern Sie diese gut vertragen. Zutatenlisten helfen dabei, zugesetzten Zucker und stark verarbeitete Produkte zu erkennen.
Sehr fettreiche Speisen und verarbeitetes Fleisch
Frittierte Speisen, fettreiche Fertiggerichte und große Mengen Wurst oder verarbeitetem Fleisch können bei manchen Menschen Völlegefühl oder andere Verdauungsbeschwerden begünstigen. Ein hoher Verzehr von verarbeitetem Fleisch ist außerdem aus allgemeinen gesundheitlichen Gründen ungünstig. Das bedeutet nicht, dass eine einzelne Portion den Darm unmittelbar schädigt.
Wählen Sie häufiger beispielsweise Hülsenfrüchte, Nüsse, Fisch oder unverarbeitetes Fleisch und bereiten Sie Speisen mit wenig Frittierfett zu. Welche Eiweißquellen passen, hängt auch von persönlichen Bedürfnissen und Verträglichkeit ab.