15 Lebensmittel, die einen stabilen Blutzucker unterstützen können
Diese Lebensmittel liefern Ballaststoffe, Eiweiß oder überwiegend ungesättigte Fette. Sie können eine ausgewogene Ernährung ergänzen, sind aber keine Behandlung für Diabetes und wirken nicht bei allen Menschen gleich.
- Linsen
- Kichererbsen
- Bohnen
- Haferflocken
- Gerste
- Vollkornbrot
- Quinoa
- Brokkoli
- Blattgemüse wie Spinat
- Paprika
- Beeren
- Äpfel oder Birnen, am besten ganz statt als Saft
- Mandeln und Walnüsse
- Chiasamen oder Leinsamen
- Naturjoghurt oder Kefir ohne zugesetzten Zucker
Besonders vielseitige Lebensmittel
Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen verbinden Ballaststoffe mit pflanzlichem Eiweiß und passen in Suppen, Salate und Hauptgerichte. Hafer und Gerste enthalten lösliche Ballaststoffe. Nüsse und Samen liefern Ballaststoffe und ungesättigte Fette; wegen ihrer Energiedichte sind angemessene Portionen sinnvoll. Beeren und andere ganze Früchte enthalten Ballaststoffe, die in Fruchtsaft weitgehend fehlen.
Fermentierte Lebensmittel wie Naturjoghurt, Kefir oder Sauerkraut können Teil einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Sie sind jedoch kein verlässliches Mittel, um den Blutzucker zu senken. Bei verpackten Produkten lohnt sich ein Blick auf die Zutaten- und Nährwertangaben, da manche Varianten zugesetzten Zucker oder viel Salz enthalten.
Lebensmittel, die den Blutzucker oft stärker belasten
Es gibt keine universelle Liste von Lebensmitteln, die jeder vollständig meiden muss. Häufig ungünstig sind jedoch zuckerhaltige Getränke, Süßigkeiten, süße Backwaren und stark raffinierte Getreideprodukte, besonders in großen Portionen oder allein verzehrt. Dazu zählen etwa Limonade, gesüßter Eistee, Bonbons, Kuchen und Weißbrot. Auch stark verarbeitete Snacks können viel Zucker oder raffinierte Stärke und wenig Ballaststoffe enthalten.
Das heißt nicht, dass ein einzelnes Lebensmittel automatisch „schlecht“ ist. Häufigkeit, Portionsgröße und Kombination mit anderen Bestandteilen der Mahlzeit spielen ebenfalls eine Rolle.