Gute Mikroben verdauen Teile deiner Ernährung, die du nicht vollständig allein verdauen kannst. Während dieses Prozesses produzieren sie Metaboliten wie kurzkettige Fettsäuren (SCFAs), Gase und andere kleine Moleküle.
Diese Metaboliten wirken lokal im Darm und können auch durch den Blutkreislauf wandern. Zum Beispiel helfen kurzkettige Fettsäuren dabei, die Zellen der Darmschleimhaut zu nähren und die Darmbarriere zu unterstützen, was dazu beiträgt, dass schädliche Reize nicht an Stellen gelangen, an die sie nicht gehören.
Mikrobielle Metaboliten kommunizieren auch mit den Körpersystemen, indem sie Immunzellen signalisieren und beeinflussen, wie dein Körper mit Zucker und Fett umgeht. Wenn die Metabolitenproduktion gestört ist, kann sich das Darmmilieu, das Verdauungsempfinden und der Entzündungsgrad verändern.