Aktualisiert:

Welche Getränke sind probiotisch? Kefir, Kombucha & mehr

Welche Getränke sind probiotisch? Vor allem Kefir, Wasserkefir, Kombucha, traditionelle Buttermilch und fermentierte Gemüsesäfte können lebende Mikroorganismen enthalten. Allerdings ist nicht jedes fermentierte Getränk automatisch ein Probiotikum. Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede, zeigt wichtige Auswahlkriterien wie lebende Kulturen und Zuckergehalt und gibt Tipps für einen verträglichen Einstieg in den Alltag.
Which drinks are probiotic

2-Minuten-Selbstcheck Ist ein Darmmikrobiom-Test sinnvoll für dich? Beantworte ein paar kurze Fragen und finde heraus, ob ein Mikrobiom-Test für dich wirklich sinnvoll ist. ✔ Dauert nur 2 Minuten ✔ Basierend auf deinen Symptomen & deinem Lebensstil ✔ Klare Ja/Nein-Empfehlung Prüfen, ob ein Test für mich sinnvoll ist

Kefir, Wasserkefir, Kombucha, traditionelle Buttermilch und fermentierte Gemüsesäfte können lebende Mikroorganismen enthalten und damit eine interessante Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sein. Wichtig ist jedoch: Nicht jedes fermentierte Getränk ist automatisch ein Probiotikum. Entscheidend sind die tatsächlich enthaltenen Mikroorganismen, ihre Menge und die Kennzeichnung des Produkts.

Welche Getränke für Sie geeignet sind, hängt außerdem von Geschmack, Zutaten, Verträglichkeit und Zuckergehalt ab. Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Auswahl.


Entdecken Sie den Mikrobiom-Test

ISO-zertifiziertes EU-Labor • Proben bleiben während des Transports stabil • DSGVO-konforme Daten

Mikrobiom Test-kit

Was ist ein probiotisches Getränk?

Der Begriff Probiotikum bezeichnet lebende Mikroorganismen, die bei Aufnahme in ausreichender Menge einen gesundheitlichen Nutzen haben können. Bei einem Lebensmittel oder Getränk sollte daher möglichst klar angegeben sein, welche Kulturen enthalten sind und wie sie bis zum Ende der Haltbarkeit erhalten bleiben.


Sehen Sie sich Beispielempfehlungen der InnerBuddies-Plattform an.

Sehen Sie sich die Empfehlungen der InnerBuddies-Plattform für Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Ernährungstagebuch und Rezepte an, die auf Basis Ihres Darmmikrobiomtests generiert werden können.

Beispielempfehlungen ansehen

Viele Getränke entstehen durch Fermentation. Dabei wandeln Bakterien und Hefen Zucker in andere Stoffe um. Fermentierte Getränke können lebende Kulturen enthalten, aber die Zusammensetzung und Menge unterscheiden sich je nach Herstellung, Erhitzung, Lagerung und Produkt. Ein Hinweis wie lebende Kulturen ist nützlich, ersetzt aber keine genaue Prüfung der Zutatenliste.

Welche Getränke sind probiotisch?

Diese Getränke können lebende Kulturen enthalten. Die tatsächliche Zusammensetzung variiert je nach Marke und Herstellungsverfahren.

  1. Milchkefir: Er wird mit Kefirkulturen fermentiert und kann verschiedene Milchsäurebakterien sowie Hefen enthalten. Er liefert außerdem Eiweiß und ist für viele Menschen eine gut nutzbare fermentierte Option.
  2. Wasserkefir: Wasserkefir wird mit Kefirkristallen in gesüßtem Wasser fermentiert. Er enthält keine Laktose aus Milch, kann aber nach der Fermentation noch Zucker enthalten. Auch die Kulturen unterscheiden sich von Produkt zu Produkt.
  3. Kombucha: Dieser fermentierte Tee wird mit einer symbiotischen Kultur aus Bakterien und Hefen, einer sogenannten SCOBY, hergestellt. Handelsübliche Produkte können pasteurisiert sein oder relativ viel Zucker enthalten.
  4. Traditionelle Buttermilch: Sie kann Milchsäurebakterien enthalten. Prüfen Sie die Verpackung, denn nicht jede Buttermilch enthält nach der Herstellung noch lebende Kulturen.
  5. Fermentierte Gemüsesäfte: Sauerkrautsaft oder andere Gemüsefermente können Milchsäurebakterien enthalten. Achten Sie besonders auf Salzgehalt, Zuckerzusätze und eine gekühlte Lagerung.
  6. Joghurtdrinks mit lebenden Kulturen: Einige Produkte enthalten ausgewählte Kulturen. Lesen Sie die Zutatenliste und die Hinweise zur Wärmebehandlung, da Erhitzen lebende Mikroorganismen verringern kann.
  7. Angereicherte Getränke und Shots: Manche Produkte werden gezielt mit bestimmten Mikroorganismen versetzt. Aussagekräftiger als die bloße Bezeichnung probiotisch sind konkrete Angaben zu Stämmen, Menge und Haltbarkeit.

Welches Getränk ist gut für die Darmflora?

Eine pauschal beste Wahl gibt es nicht. Kefir wird häufig wegen seiner vielfältigen Kulturen ausgewählt, während Kombucha und Wasserkefir pflanzliche beziehungsweise milchfreie Alternativen sein können. Fermentierte Gemüsesäfte passen ebenfalls in eine abwechslungsreiche Ernährung, enthalten jedoch oft viel Salz.

2-Minuten-Selbstcheck Ist ein Darmmikrobiom-Test sinnvoll für dich? Beantworte ein paar kurze Fragen und finde heraus, ob ein Mikrobiom-Test für dich wirklich sinnvoll ist. ✔ Dauert nur 2 Minuten ✔ Basierend auf deinen Symptomen & deinem Lebensstil ✔ Klare Ja/Nein-Empfehlung Prüfen, ob ein Test für mich sinnvoll ist

Für die Darmflora ist nicht nur ein einzelnes Getränk entscheidend. Eine insgesamt abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Nüssen liefert Ballaststoffe, die für das Darmmikrobiom relevant sind. Probiotische oder fermentierte Getränke können diese Ernährung ergänzen, aber keine ausgewogene Lebensweise ersetzen.

Welches Getränk enthält die meisten Probiotika?

Das lässt sich nicht zuverlässig allgemein beantworten. Kefir wird oft als besonders vielfältig beschrieben, doch die Anzahl und Art der Mikroorganismen hängt unter anderem von Kultur, Fermentationsdauer, Abfüllung, Erhitzung und Lagerung ab. Eine hohe Zahl lebender Mikroorganismen allein sagt außerdem nicht automatisch etwas über den gesundheitlichen Nutzen aus.

Vergleichen Sie Produkte deshalb anhand dieser Angaben:


Werde Mitglied der InnerBuddies-Community

Führen Sie alle paar Monate einen Darmmikrobiomtest durch und verfolgen Sie Ihre Fortschritte, während Sie unsere Empfehlungen umsetzen

Schließe eine InnerBuddies-Mitgliedschaft ab
  • Lebende Kulturen: Achten Sie auf konkrete Hinweise zur Kultur und darauf, ob das Produkt nach der Fermentation erhitzt wurde.
  • Stämme und Menge: Wenn ein Hersteller genaue Mikroorganismen oder KBE-Angaben nennt, ist der Vergleich transparenter. Die Abkürzung KBE steht für koloniebildende Einheiten.
  • Lagerung: Kühlpflichtige Produkte sollten durchgehend gekühlt und innerhalb der angegebenen Haltbarkeit verbraucht werden.
  • Zucker: Fermentation bedeutet nicht automatisch zuckerarm. Vergleichen Sie die Nährwerttabelle und bevorzugen Sie nach Möglichkeit wenig gesüßte Varianten.
  • Portionsgröße: Beginnen Sie mit einer kleinen Menge, beispielsweise 50 bis 100 Millilitern, und steigern Sie nur, wenn Sie das Getränk gut vertragen.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

  • Wählen Sie Produkte mit einer nachvollziehbaren Zutatenliste und einem klaren Hinweis auf lebende Kulturen.
  • Prüfen Sie Zucker-, Salz- und Koffeingehalt sowie bei Kombucha die Hinweise des Herstellers zu möglichen Gärungsprodukten.
  • Beachten Sie Kühlhinweise und das Mindesthaltbarkeitsdatum.
  • Unpasteurisiert bedeutet nicht automatisch hochwertiger oder besser verträglich. Für Schwangere, kleine Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem können rohe oder unpasteurisierte Produkte besondere Vorsicht erfordern.
  • Bei selbst fermentierten Getränken sind sauberes Arbeiten, geeignete Gefäße und die genaue Einhaltung eines sicheren Rezepts wichtig.

Probiotische Getränke in den Alltag integrieren

  1. Wählen Sie zunächst ein Getränk, das zu Ihrer Ernährung und Verträglichkeit passt.
  2. Starten Sie mit einer kleinen Portion zu einer Mahlzeit.
  3. Beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert, und erhöhen Sie die Menge nicht bei Beschwerden.
  4. Wechseln Sie nicht mehrere neue fermentierte Produkte gleichzeitig, damit Sie die Verträglichkeit besser einschätzen können.

Vorübergehende Blähungen können bei einer Ernährungsumstellung auftreten. Bei anhaltenden, starken oder zunehmenden Beschwerden, Blut im Stuhl, Fieber oder ungewolltem Gewichtsverlust sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Probiotische Getränke sind kein Ersatz für eine medizinische Abklärung oder Behandlung.

Häufige Fragen zu probiotischen Getränken

Welche Getränke sind probiotisch?

Milchkefir, Wasserkefir, Kombucha, traditionelle Buttermilch, fermentierte Gemüsesäfte und manche Joghurtdrinks können lebende Mikroorganismen enthalten. Ob ein Produkt tatsächlich als Probiotikum einzuordnen ist, hängt von den enthaltenen Kulturen, ihrer Menge und den Produktangaben ab.

Was sind die besten natürlichen Probiotika?

Zu den natürlichen fermentierten Optionen zählen Kefir, Wasserkefir, Kombucha, traditionelle Buttermilch und fermentierte Gemüsesäfte. Eine beste Wahl für alle gibt es nicht. Entscheidend sind Qualität, Zusammensetzung, Zuckergehalt und persönliche Verträglichkeit.

2-Minuten-Selbstcheck Ist ein Darmmikrobiom-Test sinnvoll für dich? Beantworte ein paar kurze Fragen und finde heraus, ob ein Mikrobiom-Test für dich wirklich sinnvoll ist. ✔ Dauert nur 2 Minuten ✔ Basierend auf deinen Symptomen & deinem Lebensstil ✔ Klare Ja/Nein-Empfehlung Prüfen, ob ein Test für mich sinnvoll ist

Welche Getränke sind gut für die Darmflora?

Ungesüßter oder wenig gesüßter Kefir, Wasserkefir, Kombucha und fermentierte Gemüsesäfte können eine abwechslungsreiche Ernährung ergänzen. Für die Darmgesundheit ist jedoch das gesamte Ernährungsmuster wichtiger als ein einzelnes Getränk.

Woran erkenne ich lebende Kulturen?

Hinweise finden Sie auf dem Etikett, zum Beispiel lebende Kulturen, konkrete Kulturbezeichnungen oder Angaben zu Mikroorganismen. Achten Sie zusätzlich auf Lagerhinweise und darauf, ob das Produkt nach der Fermentation erhitzt wurde. Bei Unsicherheit kann der Hersteller Auskunft geben.

Wenn Sie Ihre Ernährung gezielter auf Ihre persönliche Situation abstimmen möchten, kann ein Darmmikrobiom-Test mit Ernährungsberatung Informationen liefern. Die Ergebnisse sind jedoch keine Diagnose und sollten bei Beschwerden mit medizinischem Fachpersonal besprochen werden.

Zurück zum Die neuesten Nachrichten zur Gesundheit des Darmmikrobioms