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Das gesündeste fermentierte Getränk: Kefir, Kombucha & Co.

Das gesündeste fermentierte Getränk gibt es nicht für alle Menschen. Kefir, Kombucha, Wasser-Kefir und andere fermentierte Getränke unterscheiden sich bei Kulturen, Zucker, Säure, Alkoholspuren und Verträglichkeit. Dieser Vergleich erklärt die wichtigsten Unterschiede, zeigt, worauf Sie beim Kauf achten sollten, und enthält eine einfache Anleitung für einen vorsichtigen Einstieg. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden ist eine medizinische Abklärung wichtiger als weiteres Ausprobieren.
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Kurzantwort: Das gesündeste fermentierte Getränk ist nicht für alle Menschen dasselbe. Naturbelassener Kefir kann wegen seiner vielfältigen Kulturen eine interessante Option sein, während Wasser-Kefir eine milchfreie Alternative darstellt. Kombucha passt eher zu Menschen, die säuerliche Getränke mögen und den Restzucker gut vertragen. Entscheidend sind Zutaten, lebende Kulturen, Zuckergehalt, Säure, mögliche Alkoholspuren und Ihre persönliche Verträglichkeit.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Getränke fermentiert sind, wie sie sich unterscheiden, wie Sie ein Produkt sicher auswählen und wie ein vorsichtiger Selbstversuch aussehen kann. Fermentierte Getränke können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, ersetzen aber keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Was ist ein fermentiertes Getränk?

Ein fermentiertes Getränk entsteht, wenn Mikroorganismen wie Bakterien oder Hefen Bestandteile der Ausgangszutaten umwandeln. Dabei können unter anderem Milchsäure, Essigsäure, Kohlensäure und geringe Mengen Alkohol entstehen. Die Fermentation verändert Geschmack, Säure und teilweise auch die Zusammensetzung des Getränks.

Fermentiert bedeutet jedoch nicht automatisch gesund oder probiotisch. Ein Getränk kann während der Herstellung fermentiert und anschließend erhitzt oder pasteurisiert worden sein. Dadurch werden viele lebende Mikroorganismen reduziert oder abgetötet. Außerdem sagt die Bezeichnung allein nichts über den Zucker- oder Säuregehalt aus.


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Welche Getränke sind fermentiert?

  • Milchkefir: Milch wird mit Kefirkulturen fermentiert. Ein Teil der Laktose wird dabei abgebaut, das macht Milchkefir aber nicht automatisch laktosefrei.
  • Wasser-Kefir: Zuckerhaltiges Wasser oder eine geeignete Saftbasis wird mit Wasser-Kefirkristallen fermentiert. Das Getränk ist milchfrei, kann aber weiterhin Restzucker und geringe Alkoholspuren enthalten.
  • Kombucha: Gesüßter Tee wird mithilfe einer Kultur aus Bakterien und Hefen, häufig SCOBY genannt, fermentiert. Geschmack, Säure und Restzucker können stark variieren.
  • Fermentierte Gemüsesole: Flüssigkeit aus fermentiertem Sauerkraut oder anderem Gemüse kann Milchsäurebakterien enthalten. Sie ist oft salzig und sollte deshalb in kleinen Mengen verwendet werden.
  • Kwas: Dieses traditionelle Getränk wird meist auf Brot- oder Getreidebasis hergestellt. Zusammensetzung, Zucker- und Alkoholgehalt sind je nach Rezept sehr unterschiedlich.
  • Trinkjoghurt: Joghurtgetränke werden mit Milchsäurekulturen hergestellt. Ob lebende Kulturen enthalten sind, erkennen Sie an der Produktkennzeichnung.

Fruchtgetränke mit zugesetzter Säure, Aromen oder einzelnen Bakterienkulturen sind nicht unbedingt vollständig fermentiert. Prüfen Sie deshalb die Zutatenliste und die Hinweise des Herstellers.

Welches fermentierte Getränk ist am gesündesten?

Eine allgemeingültige Rangliste gibt es nicht. Für die Auswahl sind vor allem Ihre Ernährungsweise, bekannte Unverträglichkeiten, Ihre Ziele und die konkrete Zusammensetzung des Produkts relevant. Ein Getränk mit wenig zugesetztem Zucker und klarer Kennzeichnung kann im Alltag eine sinnvollere Wahl sein als ein stark gesüßtes Produkt mit Gesundheitsversprechen.

Kefir: vielfältige Kulturen, aber nicht für alle passend

Milchkefir enthält typischerweise eine Mischung aus Bakterien und Hefen. Durch die Fermentation kann er für manche Menschen mit leichter Laktoseempfindlichkeit besser verträglich sein als unbehandelte Milch. Das ist jedoch individuell und bedeutet nicht, dass Kefir bei einer Laktoseintoleranz immer geeignet ist.

Achten Sie auf Naturprodukte ohne viel zugesetzten Zucker. Wer Milchprodukte nicht verträgt oder meidet, kann Wasser-Kefir ausprobieren. Beide Varianten können bei empfindlichen Personen zunächst Blähungen, Völlegefühl oder andere Verdauungsbeschwerden auslösen.


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Kombucha: säuerlich und erfrischend, oft mit Restzucker

Kombucha wird aus gesüßtem Tee hergestellt. Während der Fermentation wird ein Teil des Zuckers von Mikroorganismen verwendet, aber nicht unbedingt der gesamte Zucker. Der tatsächliche Restzuckergehalt hängt von Rezept, Fermentationsdauer und Abfüllung ab.

Bei empfindlichem Magen, Sodbrennen oder einer vermuteten Unverträglichkeit gegenüber fermentierten Produkten kann die Säure unangenehm sein. Unpasteurisierte Produkte können lebende Kulturen enthalten, sind aber auch empfindlicher gegenüber Fehlern bei Herstellung und Lagerung.

Wasser-Kefir: milchfrei, aber nicht zuckerfrei

Wasser-Kefir ist eine milchfreie Option mit einem oft leicht prickelnden Geschmack. Da Zucker als Grundlage der Fermentation dient, kann ein Teil davon im fertigen Getränk verbleiben. Der Geschmack allein lässt keinen zuverlässigen Rückschluss auf den Zuckergehalt zu.

Bei selbst gemachtem Wasser-Kefir sind Hygiene, Fermentationszeit und Lagerung besonders wichtig. Menschen, die Alkohol vollständig vermeiden müssen oder möchten, sollten beachten, dass bei der Fermentation geringe Alkoholmengen entstehen können.

Fermentierte Gemüsesole und Kwas

Gemüsesole können aus fermentiertem Sauerkraut oder anderem Gemüse stammen. Sie enthalten häufig Salz und sind deshalb nicht für große Mengen gedacht. Kwas kann eine abwechslungsreiche Alternative sein, ist aber in industriellen Produkten nicht immer reich an lebenden Kulturen. Die konkrete Herstellung ist entscheidend.

Woran erkennen Sie ein gutes fermentiertes Getränk?

Beim Einkauf helfen einige praktische Kriterien. Kein einzelnes Merkmal garantiert einen gesundheitlichen Vorteil, aber die Kombination kann die Auswahl erleichtern.

  • Zutatenliste: Bevorzugen Sie kurze, verständliche Zutatenlisten und prüfen Sie, ob viel Zucker, Süßungsmittel oder Aromen zugesetzt wurden.
  • Lebende Kulturen: Hinweise wie lebende Kulturen oder nicht pasteurisiert können relevant sein. Lesen Sie auch die Lager- und Kühlhinweise.
  • Zuckergehalt: Vergleichen Sie die Nährwertangaben pro 100 Milliliter und pro Portion. Fermentiert heißt nicht zuckerarm.
  • Säure und Koffein: Kombucha kann säuerlich sein und je nach Tee Koffein enthalten.
  • Alkoholspuren: Bei fermentierten Getränken können geringe Mengen Alkohol entstehen. Das ist besonders für Kinder, Schwangere und Menschen mit Alkoholabstinenz relevant.
  • Verpackung und Lagerung: Produkte mit lebenden Kulturen müssen häufig gekühlt werden. Eine aufgeblähte Verpackung, ungewöhnlicher Geruch oder Schimmel sind Warnzeichen.
  • Gesundheitsversprechen: Aussagen wie entgiftet, heilt oder bringt das Mikrobiom ins Gleichgewicht sind kein Ersatz für eine sachliche Produktbewertung.

Wie wirken fermentierte Getränke auf die Darmgesundheit?

Lebende Mikroorganismen aus fermentierten Lebensmitteln können den Verdauungstrakt passieren und dort vorübergehend mit der vorhandenen Darmgemeinschaft interagieren. Ob und wie stark sich daraus ein relevanter Effekt ergibt, hängt von Produkt, Menge, Ernährung und individuellen Faktoren ab. Die Kulturen siedeln sich nicht automatisch dauerhaft an.

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Auch die Fermentationsprodukte selbst spielen eine Rolle. Säuren und andere Stoffwechselprodukte beeinflussen Geschmack und Zusammensetzung des Getränks. Für das Darmmikrobiom sind außerdem Ballaststoffe aus der gesamten Ernährung wichtig. Ein einzelnes Getränk kann eine ballaststoffarme Ernährung nicht ausgleichen.

Das Mikrobiom verändert sich unter anderem durch Ernährung, Stress, Schlaf, Erkrankungen und Medikamente. Deshalb kann dasselbe Getränk von zwei Personen unterschiedlich vertragen werden. Eine vorübergehende Reaktion ist zudem keine sichere Aussage über die Ursache eines Symptoms.

Verträglichkeit: langsam testen statt viel auf einmal

Wenn Sie fermentierte Getränke bisher selten getrunken haben, starten Sie vorsichtig. Wählen Sie zunächst ein Produkt und verändern Sie nicht gleichzeitig mehrere andere Ernährungsfaktoren.

  1. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge, zum Beispiel 50 bis 100 Millilitern, sofern Sie keinen medizinischen Grund haben, fermentierte Getränke zu meiden.
  2. Beobachten Sie über ein bis zwei Tage, wie Sie sich fühlen. Achten Sie auf Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Sodbrennen, Hautreaktionen oder Kopfschmerzen.
  3. Steigern Sie die Menge nur langsam, wenn Sie das Getränk gut vertragen. Mehr ist nicht automatisch besser.
  4. Notieren Sie Produkt, Menge, Zeitpunkt, Begleitmahlzeit und Beschwerden in einem einfachen Symptomtagebuch.
  5. Setzen Sie das Getränk ab, wenn deutliche oder wiederkehrende Beschwerden auftreten, und lassen Sie anhaltende Symptome medizinisch abklären.

Beschwerden können viele Ursachen haben, etwa eine Reaktion auf Säure oder Zucker, eine Unverträglichkeit oder eine andere Verdauungsstörung. Aus einem einzelnen Symptom lässt sich keine Diagnose ableiten.

Fermentierte Getränke selbst herstellen: einfache Sicherheitsregeln

Selbst gemachte Getränke ermöglichen die Kontrolle über Zutaten und Süße. Gleichzeitig sind sie anfälliger für Verunreinigungen und schwankende Säure- oder Alkoholwerte. Anfängerinnen und Anfänger fahren mit einem geprüften Fertigprodukt oft einfacher.

Einfache Anleitung für Wasser-Kefir

Die folgende Anleitung ist ein allgemeines Beispiel und keine Garantie für ein sicheres Ergebnis. Verwenden Sie nur eine vertrauenswürdige Kultur und saubere, geeignete Utensilien.

  1. Reinigen Sie ein großes Glas, einen Löffel und die Flasche gründlich. Waschen Sie Ihre Hände.
  2. Geben Sie Wasser-Kefirkristalle, Wasser und die vom Anbieter empfohlene Zuckermenge in das Glas. Verwenden Sie keine beschädigten oder verschmutzten Zutaten.
  3. Decken Sie das Glas mit einem sauberen Tuch ab und lassen Sie es nach Anleitung der Kultur bei geeigneter Raumtemperatur fermentieren. Verschließen Sie es während der ersten Phase nicht luftdicht.
  4. Prüfen Sie Geruch und Aussehen. Entsorgen Sie den Ansatz bei Schimmel, fauligem Geruch oder anderen deutlichen Auffälligkeiten.
  5. Seihen Sie die Kristalle ab und füllen Sie das Getränk hygienisch in eine geeignete Flasche. Lagern Sie es gekühlt und öffnen Sie eine kohlensäurehaltige Flasche vorsichtig.
  6. Trinken Sie selbst gemachte Fermente in kleinen Mengen. Beachten Sie, dass Säure, Restzucker und Alkoholgehalt nicht so zuverlässig kontrollierbar sind wie bei standardisierten Produkten.

Für Schwangere, Kinder, immungeschwächte Personen und Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko sind selbst hergestellte, unpasteurisierte Fermente nicht ohne Rücksprache mit einer qualifizierten medizinischen Fachperson geeignet.

Wann ist Vorsicht sinnvoll?

Fermentierte Getränke sind nicht automatisch für jede Lebensphase oder jedes Beschwerdebild geeignet. Seien Sie besonders vorsichtig bei einer bekannten Unverträglichkeit gegenüber Milchbestandteilen, empfindlicher Reaktion auf Histamin oder Säure sowie bei Produkten mit unbekanntem Alkoholgehalt.


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Bei Blut im Stuhl, unerklärlichem Gewichtsverlust, anhaltendem Fieber, starken oder nächtlichen Schmerzen, wiederholtem Erbrechen, deutlichen Zeichen einer Austrocknung oder anhaltendem Durchfall sollten Sie zeitnah ärztliche Hilfe suchen. Bei einer akuten oder bekannten Erkrankung, in der Schwangerschaft, bei Kindern oder geschwächtem Immunsystem sollte die Auswahl fermentierter Getränke individuell medizinisch besprochen werden.

Was ist der Unterschied zwischen fermentierten Getränken und Probiotika?

Ein fermentiertes Getränk kann lebende Mikroorganismen enthalten, muss aber nicht die Kriterien eines Probiotikums erfüllen. Als Probiotikum werden üblicherweise genau bezeichnete, lebensfähige Mikroorganismen verstanden, für die unter bestimmten Bedingungen ein gesundheitlicher Nutzen untersucht wurde. Die bloße Angabe probiotisch oder fermentiert belegt daher nicht automatisch eine bestimmte Wirkung.

Kann ein Mikrobiom-Test bei der Auswahl helfen?

Ein Mikrobiom-Test kann eine Momentaufnahme der in einer Stuhlprobe nachweisbaren Mikroorganismen liefern. Er kann interessante Informationen zur relativen Zusammensetzung geben, erklärt Beschwerden aber nicht automatisch und bestimmt nicht zuverlässig das beste Getränk für eine einzelne Person.

Wenn Sie wiederholt auf verschiedene Lebensmittel reagieren oder anhaltende, ungeklärte Verdauungsbeschwerden haben, können Sie sich zunächst ärztlich oder ernährungsmedizinisch beraten lassen. Ein Darmflora-Test mit Ernährungsberatung kann ergänzende Informationen liefern, sollte aber nicht als Diagnose oder Ersatz für eine medizinische Untersuchung verstanden werden. Die Ergebnisse sollten vorsichtig und im Zusammenhang mit Ernährung, Beschwerden und Gesundheitsgeschichte interpretiert werden.

Häufige Fragen zu fermentierten Getränken

Welches fermentierte Getränk ist am gesündesten?

Es gibt keinen universellen Sieger. Ein Natur-Kefir mit wenig zugesetztem Zucker kann für manche Menschen eine passende Wahl sein, während andere Wasser-Kefir oder eine kleine Menge Kombucha bevorzugen. Zutaten, lebende Kulturen und Verträglichkeit sind wichtiger als ein allgemeiner Titel wie gesündestes Getränk.

Wie mache ich fermentierte Getränke?

Für die Herstellung benötigen Sie eine geeignete Kultur, passende Ausgangszutaten, saubere Utensilien und kontrollierte Fermentationsbedingungen. Wasser-Kefir wird beispielsweise mit Wasser-Kefirkristallen und Zucker angesetzt. Befolgen Sie die Anleitung der Kultur, achten Sie auf Hygiene und entsorgen Sie das Getränk bei Schimmel oder fauligem Geruch.

Sind fermentierte Getränke gesund?

Sie können eine abwechslungsreiche Ernährung ergänzen und je nach Produkt lebende Kulturen enthalten. Ein gesundheitlicher Nutzen ist jedoch nicht für jedes Getränk und jede Person garantiert. Zucker, Säure, Alkoholspuren und individuelle Unverträglichkeiten sollten bei der Bewertung berücksichtigt werden.

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Was ist ein Fermentgetränk?

Ein Fermentgetränk ist ein Getränk, das mithilfe von Mikroorganismen hergestellt oder verändert wurde. Beispiele sind Kefir, Kombucha, Wasser-Kefir, Kwas und bestimmte fermentierte Gemüsesole. Die genaue Zusammensetzung hängt von Rohstoffen, Kultur und Herstellungsverfahren ab.

Ist Kefir besser als Kombucha?

Nicht grundsätzlich. Kefir enthält je nach Variante Milchbestandteile und verschiedene Kulturen, während Kombucha meist auf gesüßtem Tee basiert und säuerlicher ist. Vergleichen Sie Zucker, Säure, Koffein, Alkoholspuren und Ihre persönliche Verträglichkeit.

Wie viel fermentiertes Getränk sollte ich trinken?

Eine allgemeingültige Menge gibt es nicht. Beginnen Sie bei guter gesundheitlicher Ausgangslage mit einer kleinen Portion und beobachten Sie Ihre Reaktion. Bei Beschwerden sollten Sie die Menge nicht weiter steigern. Die Angaben auf dem Produkt und eine individuelle Beratung sind maßgeblich.

Sind fermentierte Getränke für Kinder und in der Schwangerschaft geeignet?

Das hängt vom Produkt und der Herstellung ab. Unpasteurisierte Getränke können ein erhöhtes hygienisches Risiko haben; außerdem können Alkoholspuren enthalten sein. Kinder und Schwangere sollten fermentierte Getränke nur nach Rücksprache mit einer qualifizierten medizinischen Fachperson auswählen. Selbst gemachte Produkte sind besonders schwer einzuschätzen.

Kann ich fermentierte Getränke während einer Antibiotikabehandlung trinken?

Das sollte mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt geklärt werden. Fermentierte Lebensmittel sind kein Ersatz für die verordnete Behandlung, und die Verträglichkeit kann während einer Antibiotikatherapie verändert sein. Setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab und verändern Sie die Einnahme nicht ohne medizinischen Rat.

Fazit: Die passende Wahl ist wichtiger als ein allgemeiner Testsieger

Wenn Sie nach dem gesündesten fermentierten Getränk suchen, beginnen Sie mit einem einfachen Vergleich: wenig zugesetzter Zucker, nachvollziehbare Herstellung, passende Lagerung und eine für Sie gute Verträglichkeit. Kefir, Wasser-Kefir, Kombucha und andere Fermente haben unterschiedliche Eigenschaften. Testen Sie bei Bedarf eine kleine Menge, beobachten Sie Ihren Körper und holen Sie bei anhaltenden oder starken Beschwerden professionelle Hilfe ein.

Weitere Informationen zu Ihrem individuellen Darmmikrobiom finden Sie beim Darmflora-Testkit von InnerBuddies. Die Ergebnisse eines solchen Tests sind ergänzende Informationen und sollten nicht als Diagnose verstanden werden.

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