Blähungen loswerden: 8 häufige Fehler und was wirklich hilft
Blähungen sind häufig und meist harmlos, können aber durch Ernährung, geschluckte Luft, Verstopfung, Unverträglichkeiten, Stress oder andere Faktoren verstärkt werden.... Weiterlesen
Author: InnerBuddies
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Blähungen beschreiben ein unangenehmes Druck-, Spannungs- oder Völlegefühl im Bauch. Sie können mit einer sichtbaren Zunahme des Bauchumfangs einhergehen, müssen es aber nicht: Das Gefühl und die tatsächliche Ausdehnung sind unterschiedliche Dinge. Gelegentliche Beschwerden sind häufig und bedeuten nicht automatisch, dass eine Erkrankung oder ein „Ungleichgewicht“ der Darmflora vorliegt. Gas entsteht unter anderem, wenn Darmbakterien bestimmte unverdaute Nahrungsbestandteile fermentieren; auch geschluckte Luft, Verstopfung, eine veränderte Darmbewegung und eine erhöhte Empfindlichkeit des Darms können eine Rolle spielen. Deshalb gibt es nicht für alle dieselbe Ursache oder eine einzelne Maßnahme, die zuverlässig hilft.
Beschwerden nach dem Essen können mit Portionsgröße, hastigem Essen, kohlensäurehaltigen Getränken oder bestimmten Lebensmitteln zusammenhängen. Dazu zählen bei manchen Menschen fermentierbare Kohlenhydrate, etwa in Zwiebeln, Hülsenfrüchten oder einigen Obstsorten; auch eine Laktoseunverträglichkeit kann nach Milchprodukten Beschwerden auslösen. Die individuelle Verträglichkeit ist jedoch verschieden, und ein Lebensmittel ist nicht grundsätzlich problematisch, nur weil es bei anderen Blähungen verursacht. Ein kurzes Symptom- und Ernährungstagebuch kann Muster sichtbar machen. Sinnvoller als mehrere Lebensmittelgruppen gleichzeitig zu streichen ist es, Veränderungen einzeln und überschaubar zu testen. Eine Low-FODMAP-Ernährung sollte bei Bedarf zeitlich begrenzt und fachlich begleitet werden, damit unnötige Einschränkungen vermieden werden.
Langsamer zu essen, gründlich zu kauen und kohlensäurehaltige Getränke oder Kaugummi testweise zu reduzieren, kann bei manchen Menschen helfen. Ballaststoffe sollten schrittweise erhöht werden, denn eine abrupte Umstellung kann Beschwerden verstärken; eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt eine ballaststoffreiche Ernährung, ist aber kein garantiertes Mittel gegen Blähungen. Beobachten Sie, ob Beschwerden etwa nach Mahlzeiten, bei Verstopfung oder in bestimmten Situationen auftreten, und vermeiden Sie pauschale Verbote. Ein Darmmikrobiom-Test kann keine Lebensmittelunverträglichkeit oder Erkrankung diagnostizieren und ersetzt keine medizinische Abklärung. Lassen Sie anhaltende, starke oder zunehmende Beschwerden ärztlich beurteilen; bei Blut im Stuhl, Fieber, wiederholtem Erbrechen oder unerklärlichem Gewichtsverlust ist medizinischer Rat besonders wichtig.
Blähungen sind häufig und meist harmlos, können aber durch Ernährung, geschluckte Luft, Verstopfung, Unverträglichkeiten, Stress oder andere Faktoren verstärkt werden.... Weiterlesen
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