What diseases can be caused by the brain-gut connection? - InnerBuddies

Welche Krankheiten können durch die Gehirn-Darm-Verbindung verursacht werden?

Entdecken Sie, wie die Gehirn-Darm-Verbindung die Gesundheit beeinflusst, und erfahren Sie mehr über die Krankheiten, die sie beeinflussen kann. Finden Sie heraus, welche Zustände mit dieser faszinierenden Beziehung verbunden sind und was Sie tun können, um Ihr Wohlbefinden zu fördern.

Die Gehirn-Darm-Verbindung bezeichnet das komplexe Kommunikationsnetz, das das zentrale Nervensystem mit dem Magen-Darm-Trakt verbindet. Dieser Blogbeitrag untersucht, wie die Beziehung zwischen Gehirn und Darm die Gesundheit beeinflusst, insbesondere im Hinblick auf Darmmikrobiom-Tests. Wir beleuchten, wie bestimmte Erkrankungen – einschließlich neurologischer, psychischer und gastrointestinaler Störungen – zunehmend mit dem Zustand der Mikroben in Ihrem Verdauungstrakt in Verbindung gebracht werden. Zusätzlich erläutern wir, wie Mikrobiom-Tests wertvolle Einblicke für Früherkennung, Diagnose und personalisierte Betreuung bei der Behandlung chronischer Erkrankungen liefern können. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie die Erhaltung eines gesunden Darms Ihr psychisches und körperliches Wohlbefinden maßgeblich beeinflussen kann.

Kurze Zusammenfassung

  • Die Gehirn-Darm-Verbindung ist ein wechselseitiges Kommunikationssystem, das das Nervensystem und die Darmmikroben einbezieht.
  • Ungleichgewichte im Darmmikrobiom (Dysbiose) stehen im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen, darunter Reizdarmsyndrom (IBS), Angststörungen, Depressionen und chronisches Erschöpfungssyndrom.
  • Die Neurogastroenterologie beschäftigt sich damit, wie Störungen der Signale zwischen Darm und Gehirn zu Motilitäts- und Sensibilitätsstörungen führen.
  • Mikrobiom-Tests helfen, Ungleichgewichte zu identifizieren, die zu psychosomatischen und neurodegenerativen Erkrankungen beitragen können.
  • Erkrankungen wie Fibromyalgie, funktionelle Blähungen und Essstörungen zeigen Probleme in der Gehirn-Darm-Regulation.
  • Ein Test Ihres Darmmikrobioms kann zu personalisierten Behandlungsplänen und frühzeitiger Diagnose von Gehirn-Darm-bezogenen Erkrankungen führen.
  • Innovationen in der Mikrobiomforschung verändern die Herangehensweise an chronische Gesundheitsprobleme über die Darm-Hirn-Achse.
  • Darmmikrobiom-Tests befähigen Einzelne, die Kontrolle über ihre Verdauungs- und Gehirngesundheit zu übernehmen.
  • Die Unterstützung Ihres Mikrobioms kann geistige Klarheit, Stimmung, Energie und Verdauung verbessern.

Einführung

Die Verbindung zwischen Gehirn und Darm ist bedeutender, als die meisten Menschen vermuten. Wissenschaftlich als Gehirn-Darm-Achse bekannt, handelt es sich dabei um ein bidirektionales Kommunikationssystem, das komplexe Signalwege zwischen dem zentralen Nervensystem (ZNS) und dem Magen-Darm-System umfasst. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen inzwischen, dass der Darm Billionen von Mikroben beherbergt – zusammenfassend als Darmmikrobiom bezeichnet –, die Neurotransmitter produzieren, die Immunfunktion steuern und das Verhalten beeinflussen können. Störungen in diesem Gleichgewicht wurden mit Erkrankungen verbunden, die sowohl das Gehirn als auch den Darm betreffen. Dank Fortschritten bei Darmmikrobiom-Tests können wir heute wertvolle Einblicke in unsere individuelle mikrobielle Umgebung gewinnen. Dieser Blogbeitrag untersucht, welche Krankheiten durch Probleme in der Gehirn-Darm-Verbindung verursacht oder verschlechtert werden können und wie Tests sowie gezielte Maßnahmen am Mikrobiom neue Wege zur Heilung eröffnen können.

Verständnis der Gehirn-Darm-Verbindung und Darmmikrobiom-Tests

Die Gehirn-Darm-Achse funktioniert wie ein ausgefeilter Rückkopplungsmechanismus, in dem das Gehirn Signale an den Darm sendet und umgekehrt. Diese kontinuierliche Interaktion spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Verdauung, Immunantworten und sogar der Schmerzwahrnehmung. Im Zentrum dieser Kommunikation steht das enterische Nervensystem – ein „zweites Gehirn“, das aus über 500 Millionen Neuronen besteht und in den Magen-Darm-Trakt eingebettet ist. Neurotransmitter, Hormone und Immunmoleküle vermitteln die Kommunikation zwischen Gehirn und Darm. Der Vagusnerv dient als wichtiger Pfad und übermittelt 80–90 % seiner Eingaben vom Darm zum Gehirn.

Hier kommt das Darmmikrobiom ins Spiel – eine Ansammlung von Bakterien, Pilzen, Viren und anderen Mikroorganismen, die hauptsächlich im Dickdarm leben. Weit davon entfernt, nur passive Mitbewohner zu sein, spielen diese Mikroorganismen aktive Rollen bei der Verdauung, der Vitaminproduktion und der Synthese von Neurotransmittern wie Serotonin (wovon 90 % im Darm gebildet werden). Störungen im Mikrobiom, als Dysbiose bezeichnet, können diese Funktionen beeinträchtigen und stehen im Zusammenhang mit entzündlichen, metabolischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen.

Darmmikrobiom-Tests ermöglichen es, die Diversität und Häufigkeit verschiedener mikrobieller Arten zu analysieren. Solche Tests können Ungleichgewichte aufdecken, die zu Erkrankungen beitragen, und individualisierte Interventionen leiten – von Ernährungsumstellungen bis hin zu probiotischen Ergänzungen. Unternehmen wie InnerBuddies haben Mikrobiom-Tests für Verbraucher zugänglich gemacht und ermöglichen personalisierte Gesundheitsstrategien auf Basis datengetriebener Erkenntnisse. Diese Tests liefern nicht nur Einblicke in Verdauungsprobleme, sondern öffnen Türen zum Verständnis komplexer Erkrankungen, die in der Gehirn-Darm-Achse verwurzelt sind.

Durch regelmäßige Darmmikrobiom-Analysen ist es heute möglich, Frühwarnzeichen neurologischer oder gastrointestinaler Probleme zu erkennen und proaktiv einzugreifen. Diese Erkenntnisse rüsten Patientinnen und Patienten sowie Gesundheitsfachkräfte mit Werkzeugen aus, um das Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht zu bringen, Symptome zu lindern und sowohl kognitive als auch körperliche Gesundheit zu verbessern. Die Zukunft der Präzisionsmedizin baut auf solchen integrativen Ansätzen auf – wodurch Mikrobiom-Tests nicht nur diagnostische Instrumente, sondern Grundpfeiler einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung werden.

Neurologisch-gastrointestinale Störungen: Wie Darmgesundheit Gehirnfunktionen beeinflusst

Eines der deutlichsten Beispiele für die Interaktion zwischen Gehirn und Darm findet sich bei neurologisch-gastrointestinalen Störungen, bei denen die Dysfunktion an der Schnittstelle zwischen dem Nervensystem und dem Verdauungssystem entsteht. Ein Paradebeispiel ist das Reizdarmsyndrom (IBS), eine chronische Erkrankung, die durch Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung und/oder Durchfall gekennzeichnet ist. Obwohl IBS traditionell als gastrointestinale Erkrankung betrachtet wird, zeigen neuere Forschungen einen starken neurologischen Anteil. Viele IBS-Patienten leiden zusätzlich unter Angststörungen, Depressionen und geistiger Trübung, was auf eine gestörte Gehirn-Darm-Achse hinweist.

Mikroorganismen im Darm können die Gehirnchemie auf verschiedene Weise beeinflussen. Bestimmte bakterielle Arten produzieren Metaboliten wie kurzkettige Fettsäuren (SCFAs), die die Blut-Hirn-Schranke beeinflussen und Neuroinflammation modulieren. Dysbiose kann die Motilität verändern, die Darmpermeabilität erhöhen (ein „Leaky Gut“) und die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) aktivieren, wodurch stressbezogene Reaktionen im Gehirn verstärkt werden.

Zahlreiche Studien haben veränderte Mikrobiota-Zusammensetzungen bei Menschen mit IBS festgestellt. Beispielsweise werden oft verringerte Mengen an nützlichen Arten wie Lactobacillus und Bifidobacterium beobachtet, zusammen mit einer Zunahme proinflammatorischer Bakterien. Diese mikrobiellen Verschiebungen korrelieren mit erhöhter Sensibilität gegenüber Darmreizen, Entzündungen und Stimmungsschwankungen.

Darmmikrobiom-Tests bieten eine nicht-invasive Möglichkeit, diese mikrobiellen Ungleichgewichte zu untersuchen. Durch die Analyse von Stuhlproben können Betroffene Imbalancen identifizieren, die sowohl zu Darm- als auch zu neurologischen Symptomen beitragen. Individuell angepasste Interventionen – einschließlich präbiotischer Lebensmittel, Probiotika, Ernährungsumstellungen und Stressmanagement – lassen sich dann entsprechend dem Mikrobiom-Profil planen.

Die neurologische Komponente von Verdauungsstörungen unter dem Gesichtspunkt der Mikrobiom-Gesundheit anzugehen, ermöglicht einen umfassenderen Behandlungsansatz. Anstatt Symptome isoliert zu behandeln, können wir die zugrunde liegende Fehlkommunikation zwischen Gehirn und Darm korrigieren. Das führt zu nachhaltigeren und wirksameren Ergebnissen und verbessert zusätzlich das emotionale und kognitive Wohlbefinden.

Dysfunktion der Darm-Hirn-Achse: Wenn die Kommunikation zusammenbricht

Dysfunktion der Darm-Hirn-Achse bezeichnet Beeinträchtigungen in der normalen wechselseitigen Signalübertragung zwischen Gehirn und Magen-Darm-Trakt. Wenn diese Kommunikation gestört ist, können Symptome in mehreren Systemen auftreten – darunter Stimmungsschwankungen, Verdauungsbeschwerden, Schlafprobleme und systemische Entzündungen. Besonders betroffen sind Angststörungen, Depressionen, PTBS und chronische, stressbedingte Erkrankungen.

Bei Menschen mit affektiven Störungen zeigen Studien wiederholt Unterschiede in der Struktur des Darmmikrobioms im Vergleich zu gesunden Kontrollgruppen. Häufig finden sich eine verringerte mikrobiologische Diversität, reduzierte Anteile an antiinflammatorischen Arten und erhöhte Darmpermeabilität. Diese Veränderungen tragen zu systemischer Entzündung bei, die wiederum Neuroinflammation fördern kann – ein Faktor, von dem bekannt ist, dass er Angst- und Depressionsverhalten beeinflusst.

Auf molekularer Ebene kann dysbiotische Darmflora die Neurotransmitterproduktion stören. So werden beispielsweise bei Personen mit Angststörungen oft geringere Mengen an mikrobiellen Arten gefunden, die GABA (einen beruhigenden Neurotransmitter) synthetisieren. Serotonin, ein weiterer wichtiger stimmungsregulierender Botenstoff, wird zu großen Teilen im Darm produziert und unterliegt dem Einfluss der mikrobiellen Gesundheit.

Darmmikrobiom-Tests werden zunehmend eingesetzt, um potenzielle Zusammenhänge zwischen emotionalen Störungen und Darmungleichgewichten zu bewerten. Durch präzise Analysen können Ärztinnen, Ärzte und Betroffene identifizieren, welche bakteriellen Taxa möglicherweise zu stimmungsbezogenen Problemen beitragen, und entsprechende therapeutische Strategien entwickeln. Diese können Psychobiotika (Probiotika mit Einfluss auf die psychische Gesundheit), entzündungshemmende Ernährungsweisen und gezielte Supplementpläne umfassen.

Am wichtigsten ist: Durch Eingriffe auf Ebene des Mikrobioms eröffnet sich ein innovativer Weg, die Ursachen von Stimmungs- und Stressstörungen anzugehen. Anstatt ausschließlich auf pharmakologische Mittel zu setzen, die Symptome überdecken, verspricht die Wiederherstellung der Darm-Hirn-Kommunikation durch Mikrobiommaßnahmen langfristige und transformative Verbesserungen der psychischen Gesundheit.

Neurogastroenterologische Probleme: Brücke zwischen Nervensystem und Verdauungsgesundheit

Die Neurogastroenterologie ist ein spezialisiertes Fachgebiet, das untersucht, wie das Nervensystem die Verdauungsprozesse steuert. Dieses Gebiet befasst sich insbesondere mit Erkrankungen wie funktioneller Dyspepsie, Gastroparese und verschiedenen Motilitätsstörungen – Krankheiten, die oft keine klar sichtbare Pathologie zeigen, aber erhebliche Gesundheitsprobleme verursachen.

So gilt beispielsweise Gastroparese (verzögerte Magenentleerung) als Folge gestörter Signalübertragung im enterischen Nervensystem oder von Veränderungen der sensorischen Nerven des Darms. Ebenso zeigt sich bei funktioneller Dyspepsie Oberbauchbeschwerden trotz normaler bildgebender Befunde, was auf eine neuronale Ursache hindeutet.

Neuere Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass das Darmmikrobiom eine Schlüsselrolle bei diesen Erkrankungen spielt. Bestimmte bakterielle Metaboliten beeinflussen direkt die Kontraktion der Darmmuskulatur und damit die Geschwindigkeit, mit der Nahrung den Verdauungstrakt durchläuft. Bei chronischer Verstopfung oder Durchfall zeigen Betroffene oft spezifische Veränderungen mikrobieller Arten, insbesondere solcher, die Motilität und Gasproduktion regulieren.

Mikrobiom-Tests ermöglichen es Betroffenen, diese verschobenen mikrobiellen Muster zu identifizieren und gezielt gegenzusteuern. Wenn etwa ein Mangel an faserabbauenden Mikroben die Motilität beeinträchtigt, können ernährungsbedingte Empfehlungen die Aufnahme spezifischer Präbiotika erhöhen. Andererseits können Blähungszustände, die mit einer Überzahl methanbildender Bakterien einhergehen, von gezielten antimikrobiellen Strategien profitieren.

Die Wiederherstellung eines ausgewogenen Mikrobioms kann dazu beitragen, die neuronalen Schaltkreise zu resetten, die Bewegung und Sensibilität des Darms steuern. Das unterstreicht den Wert mikrobiomgeführter Ansätze bei der Behandlung komplexer neurogastroenterologischer Erkrankungen, die in herkömmlichen Tests oft unauffällig bleiben.

Psychosomatische Darmbeschwerden: Verbindung von Geist und Körper und ihre Auswirkung auf den Darm

Viele darmbezogene Probleme liegen an der Schnittstelle zwischen emotionalem Befinden und körperlicher Funktion. Zu diesen psychosomatischen Beschwerden zählen anhaltende Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Appetitveränderungen ohne strukturelle Auffälligkeiten. Solche Symptome werden in der klinischen Praxis häufig unterschätzt, wodurch Patientinnen und Patienten sich unverstanden und schlecht behandelt fühlen.

Gleichzeitig wird zunehmend anerkannt, dass Stress, Trauma und psychische Belastungen die Darmphysiologie erheblich verändern können. Der Darm reagiert unmittelbar auf emotionale Signale, indem er Sekretionsmuster, Enzymaktivität und sogar die Durchlässigkeit der Darmbarriere verändert. Anhaltender Stress kann Immunreaktionen aktivieren und Entzündungen fördern, die gastrointestinale Symptome perpetuieren.

Das Darmmikrobiom ist ein entscheidender Vermittler dieses Dialogs zwischen Geist und Körper. Chronischer Stress kann beispielsweise die mikrobiologische Diversität vermindern und das Wachstum pathogener Arten begünstigen. Diese Veränderungen entzünden nicht nur den Darm, sondern beeinflussen auch das Gehirn und schaffen eine Rückkopplungsschleife aus emotionaler und körperlicher Dysfunktion.

Wichtig ist, dass das Mikrobiom auch neuroaktive Substanzen produziert – darunter Dopamin, Acetylcholin und Serotonin –, die Emotionen beeinflussen. Störungen in diesen Wegen können erklären, warum manche Menschen gleichzeitig gastrointestinale Probleme und Zustände wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Panikattacken erleben.

Durch die Nutzung von Darmmikrobiom-Tests können Behandlerinnen und Behandler feststellen, welche Ungleichgewichte psychosomatische Symptome antreiben. Behandlungspläne können Probiotika, Achtsamkeitspraktiken, Ernährungsumstellungen und kognitive Therapien umfassen – alles abgestimmt auf die mikrobiologischen Befunde.

Dieses integrative Modell schafft objektive Messgrößen für subjektive Beschwerden. Es bestätigt die Erfahrung der Patientinnen und Patienten und bietet wissenschaftlich fundierte Methoden, um das Gleichgewicht zwischen Geist und Darm wiederherzustellen.

Gehirn-Darm-Dysregulation: Die Wurzel vieler chronischer Erkrankungen

Bei anhaltender oder schwerer Dysregulation zwischen Gehirn und Darm entstehen oft systemische Erkrankungen. Beispiele sind das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS), Fibromyalgie, Essstörungen und Autismus-Spektrum-Störungen. Diese Bedingungen sind weder ausschließlich „Darmprobleme“ noch rein „psychische Erkrankungen“ – sie spiegeln einen Zusammenbruch des gesamten Regulationsnetzwerks zwischen Darm und Gehirn wider.

Bei CFS und Fibromyalgie weisen Betroffene häufig erhöhte systemische Entzündungswerte, mitochondriale Dysfunktionen und veränderte Darmflora auf. Bei vielen Patientinnen und Patienten wurden Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO) und erhöhte Darmpermeabilität gefunden, was darauf hindeutet, dass Dysbiose zu weitreichenden Symptomen wie Schmerzen, geistiger Erschöpfung und Müdigkeit beiträgt.

Essstörungen wie Anorexie und Bulimie stehen ebenfalls in Zusammenhang mit tiefgreifenden Mikrobiom-Veränderungen. In einigen Studien führte die Wiedereinführung fehlender mikrobieller Stämme zu einer Verbesserung der emotionalen Resilienz und der Appetitregulation, was darauf hindeutet, dass veränderte Mikroben Essverhalten aufrechterhalten oder sogar verursachen können.

Darmmikrobiom-Tests erlauben den Zugang zu diesen tieferen Ungleichgewichten. Muster wie ein Mangel an kurzkettigen Fettsäuren, eine Zunahme von Proteobakterien und eingeschränkte mikrobiologische Diversität können Hinweise auf Interventionsmöglichkeiten geben. Maßgeschneiderte Protokolle – darunter entzündungshemmende Ernährung, Stresstraining und mikrobiologische Wiederherstellung – können Symptome lindern, die auf konventionelle Therapien nicht ansprechen.

Wenn wir chronische Krankheiten zunehmend aus einer Systembiologie-Perspektive betrachten, bietet die Darm-Hirn-Achse einen einheitlichen Rahmen zum Verständnis komplexer Krankheitsbilder. Mit den richtigen Tests und Werkzeugen können wir beginnen, die Ursachen anzugehen statt isolierte Symptome zu behandeln – und damit echten Patientenhoffnung für ein Leben mit weniger Leid bieten.

Die Zukunft der Darmmikrobiom-Tests im Management von Gehirn-Darm-Erkrankungen

Die Darm-Hirn-Achse stellt ein neues Forschungsfeld in der Medizin dar, und Mikrobiom-Tests sind Vorreiter dieser Entwicklungen. Wissenschaftliche Fortschritte verfeinern DNA-Sequenzierungstechnologien, die es erlauben, bakterielle Genome in bislang unerreichter Detailtiefe zu untersuchen. Diese Weiterentwicklung der Tests ermöglicht es nun, nicht nur mikrobielle Stämme zu identifizieren, sondern auch ihre metabolischen Funktionen, Virulenzpotenziale und Wechselwirkungen mit dem Immunsystem vorherzusagen.

Personalisierte Gesundheitslösungen entstehen mit erstaunlicher Präzision. Indem Darmmikrobiom-Daten mit psychologischen, neurologischen und immunologischen Bewertungen integriert werden, können Behandler individuelle Fahrpläne zur Wiederherstellung der Gesundheit über das gesamte System erstellen. Interdisziplinäre Therapien, an denen Neurologen, Ernährungsberater und Psychotherapeuten beteiligt sind, nutzen zunehmend Mikrobiom-Ergebnisse, um Behandlungen maßzuschneidern.

Plattformen wie InnerBuddies machen diese Erkenntnisse zugänglich und umsetzbar. Ihr Darmmikrobiom-Test liefert Nutzern eine umfassende, leicht verständliche Analyse der Darmgesundheit sowie professionelle Anleitung zur Verbesserung. Ob Sie mit Müdigkeit, Blähungen, Stimmungsschwankungen oder chronischen Schmerzen kämpfen – ein Test Ihres Mikrobioms kann entscheidende Hinweise liefern, die in der traditionellen Medizin übersehen werden.

Zur Unterstützung Ihrer Gehirn-Darm-Achse kombinieren Sie Tests mit Lebensstiländerungen: Essen Sie mehr präbiotikreiche Ballaststoffe, managen Sie Stress durch Achtsamkeit, reduzieren Sie verarbeitete Lebensmittel und ziehen Sie hochwertige Probiotika in Betracht. Mit fokussierter Forschung und personalisierten Werkzeugen wird die Versorgung des Mikrobioms die Behandlung chronischer Erkrankungen im 21. Jahrhundert revolutionieren.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Die Gehirn-Darm-Verbindung beeinflusst maßgeblich emotionales und körperliches Wohlbefinden.
  • Ungleichgewichte im Darmmikrobiom sind mit Erkrankungen wie IBS, Depression und Müdigkeit verbunden.
  • Dysbiose kann die Neurotransmitterproduktion beeinträchtigen und systemische Entzündungen fördern.
  • Die Neurogastroenterologie untersucht, wie Nerven Verdauungsfunktionen und -störungen beeinflussen.
  • Mikrobiom-Tests decken Ungleichgewichte auf, die von traditionellen Diagnostiken übersehen werden können.
  • Darmgesundheit spielt eine zentrale Rolle bei psychosomatischen Erkrankungen und chronischen Schmerzen.
  • Personalisierte Behandlungen auf Basis von Mikrobiom-Daten verändern die Medizin.
  • InnerBuddies bietet zugängliche Testtools, die auf Gehirn-Darm-Wellness ausgerichtet sind.

Fragen & Antworten

Was ist die Gehirn-Darm-Verbindung?
Sie ist die wechselseitige Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem Magen-Darm-System, an der Nerven, Hormone und Mikroben beteiligt sind.
Wie beeinflusst das Darmmikrobiom die psychische Gesundheit?
Darmbakterien produzieren Neurotransmitter und modulieren Entzündungsprozesse, die beide Stimmung, Angst und Kognition beeinflussen.
Kann ein Mikrobiom-Test IBS diagnostizieren?
Alleinstehend ist er nicht diagnostisch, aber ein Test kann mikrobiologische Ungleichgewichte aufzeigen, die zu IBS-Symptomen beitragen und die Behandlung lenken.
Was ist Dysbiose?
Dysbiose ist ein Ungleichgewicht in der mikrobiellen Gemeinschaft des Darms und steht im Zusammenhang mit Zuständen wie Müdigkeit, Depression und Verdauungsproblemen.
Sind funktionelle GI-Erkrankungen mit dem Gehirn verbunden?
Ja. Erkrankungen wie funktionelle Dyspepsie oder Gastroparese betreffen Nervenwege und mikrobiologische Faktoren, die Motilität und Sensibilität beeinflussen.
Kann Stress das Darmmikrobiom verändern?
Ja, chronischer Stress verändert die mikrobielle Zusammensetzung, reduziert die Diversität und verschlechtert Darmpermeabilität und Entzündung.
Sind Fibromyalgie und CFS mit dem Darm verbunden?
Neuere Erkenntnisse verbinden sie mit Dysbiose, systemischer Entzündung und gestörter Gehirn-Darm-Signalgebung.
Welche Rolle spielen Probiotika für die Gehirn-Darm-Gesundheit?
Probiotika füllen nützliche Bakterien auf und können helfen, das Gleichgewicht zwischen Darm und Gehirn wiederherzustellen, wodurch Symptome wie Angst oder Blähungen verbessert werden können.
Sind Mikrobiom-Tests nur für Darmprobleme gedacht?
Nein. Sie unterstützen auch das Management neurologischer, psychischer und immunologisch bedingter Erkrankungen, die mit Darmungleichgewichten verknüpft sind.
Wie kann ich mein Darmmikrobiom testen?
Sie können mit Heimkits wie dem InnerBuddies Darmmikrobiom-Test eine Probe einsenden und eine detaillierte Analyse Ihrer Darmgesundheit erhalten.

Wichtige Begriffe

Gehirn-Darm-Verbindung, Darmmikrobiom-Tests, Mikrobiom-Gesundheit, Dysbiose, IBS, Neurogastroenterologie, Darm-Hirn-Achse, psychosomatische Störungen, chronisches Erschöpfungssyndrom, funktionelle Dyspepsie, Angststörung, Serotonin im Darm, mikrobiologische Diversität, Mikrobiom-Test InnerBuddies

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